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Forum21 politische Vereinigung in Stormarn e. V. |
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Wählergruppe für Reinbek und Stormarn |
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Vorsitzender:
Heinrich Dierking, |
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Tel. 040-7201056 d 040-7105138 p Fax 040-7203480 eMail waehlergruppe@forum21-reinbek.de |
| Reinbek, den 08.06.2011 |
| Endlich - Vor-Entscheidung für den Standort "Breeden" für eine 7-Gruppen-Kindertagesbetreuungs-Einrichtung in Reinbek 2013 ! |
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Beratung und Beschluss des Reinbeker Bau- und
Planungs-Ausschusses am 07.06.2011
Seit
Jahren diskutieren die Reinbeker KommunalpolitikerInnen, wie der
bundesgesetzliche Anspruch auf Kindertagesbetreuung ab 2013 in Reinbek
umgesetzt werden kann. Da
bei den Betreuungsplätzen der sog. Elementarbetreuung („Ü3“ = 3 bis 6
Jahre) in Reinbek eine fast 100%-Versorgung an Betreuungsplätzen in
mehreren Einrichtungen geschaffen worden ist, richtet sich der politische
Fokus auf die Schaffung von Krippenplätzen („U3“ = unter 3 Jahre). Der
bundesgesetzliche Zielwert von mindestens 35% Bereitstellung von U3- /
Krippenplätzen ist in Reinbek bereits derzeit verwirklicht. Allerdings
ergeben sich durch die Lage in der Metropolregion Hamburg (hoher Arbeitskräftebedarf)
und unter Berücksichtigung des gesellschaftspolitischen Ziels, Frauen nach
der Geburt ihrer Kinder den (meist auch arbeitsvertraglich gebotenen)
Wiedereinstieg in ihre jeweiligen Arbeitsplätze zu ermöglichen in Reinbek
deutlich höhere Bedarfe an Krippenplätzen. Der
aktuelle Kindertagesstättenbedarfsplan belegt den zunehmenden Bedarf an
Krippenplätzen und empfiehlt der Stadt, hier quasi „proaktiv“ in den
Ausbau der Kindertagesbetreuung zu investieren, auch um so junge Familien in
und für Reinbek zu gewinnen. Der
zuständige Fach-Ausschuss (Schul- und Sozial-Ausschuss) hat von 2007 bis
2009 mehrfach beraten, wie ausreichend Krippenplätze ab 2013
sicherzustellen sind. In
Anbetracht der prekären Haushaltslage der Stadt Reinbek ist es für Reinbek
unverzichtbar, die durch ein Bundesprogramm angebotene Bundesförderung für
die Neuschaffung oder Umgestaltung von Krippenplätzen zu nutzen. In
einem Bericht vom 31.05.2011 informiert die Stadtverwaltung die
Stadtverordneten über das kreisweit abgesprochene Verfahren zur
„Verteilung der Investitionsmittel für die U3-Förderung“ aus diesem
Bundesprogramm: ·
Antragsfrist bis spätestens
30.06.2012 ·
Förderung
entsprechend dem Eingang des Antrages bei
Kreis Stormarn (sog. „Windhundverfahren“), und somit keine
Verteilung der Investitionsmittel als Pro-Kopf-Verteilung entsprechend der
jeweiligen Kinderzahl in der Kommune Erforderliche
Anlagen zum Antrag: ·
Beschreibung nach DIN
276 ·
Finanzierungsplan ·
Baugenehmigung. Der
Schul- und Sozial-Ausschuss hat nach mehrmontaiger Beratung ( siehe
Sitzungsvorlagen 2009/50/016 und 2009/50/027) in einer gemeinsamen Sitzung
mit dem Bau- und Planungs-Ausschuss am 03.11.2009 mit den Stimmen von CDU
und Forum21 (6 Ja-Stimmen) gegen die Stimmen von SPD, Grüne und FDP (5
Nein) beschlossen: „Die
Verwaltung wird beauftragt, die Schaffung einer neuen Kindertagesstätte,
bestehend aus 7 Gruppen ( 3 Krippengruppen, 3 Elementargruppen, 1
Hortgruppe) zu planen. Die Kindertagesstätte soll 900 qm umfassen und zu
einem Preis von 1.600 bis 1.800 Euro je qm errichtet werden. Die neue
Kindertagesstätte soll spätestens im Jahr 2012 ihre Arbeit aufnehmen.“ Daraus
ergibt sich u. E. eine Grundstücksgröße von ca. mindestens 3.000 qm. Diese
Entscheidung zugunsten einer zentralen Kindertagesstätte
ist getroffen worden, weil die von anderen Fraktionen damals präferierte
„Anbau-Lösung“ ( an bestehenden Kita-Einrichtungen wird eine zusätzliche
Krippengruppe angebaut, siehe z.B. KiTa Eggerskoppel) deutlich teurer ist, häufig
an den Kita-Standorten nicht zu realisieren ist und wenn realisierbar, dann
mit einer deutlichen Verringerung der für Spiel und Außenaufenthalt
vorgesehenen Garten- und Grünfläche an der KiTa verbunden ist. Die
Entscheidung für einen Standort dieser neuen 7-Gruppen-Kindertagesstätte
obliegt dem Bau- und Planungs-Ausschuss. Leider
ist es hier für viele Monate nicht zu einer Beratung und
Entscheidungsfindung gekommen. Die Gründe dürften vielfältig sein.
Sicherlich haben auch eine gewisse Mutlosigkeit angesichts der prekären
Haushaltslage, die Nichtverfügbarkeit KiTa-„planungsreifer“ städtischer
Grundstücke, zahlreiche Nutzungskonflikte mit konkurrierenden Nutzungen
sowie auch Unentschiedenheiten in den Gremien dazu beigetragen, dass erst
jetzt eine Entscheidung ins Auge gefasst worden ist. Die
Forum21-Fraktion hatte bereits fristgerecht im April 2011 eine entsprechende
Befassung des BPA in der Mai-Sitzung mit der Standortfrage beantragt. Aber
erst für die Juni-Sitzung wurde die Standortfrage auf die Tagesordnung
gesetzt – zwar als letzter Tagesordnungspunkt nach so wichtigen TOPS wie
die Investoren-Anfrage zur Erweiterung der Seniorenresidenz an der Hamburger
Straße oder wie die „Verpachtung von öffentlichen Straßenflächen zur
Errichtung von Stromladesäulen für Elektroautos“. Aber
immerhin wurde der Tagesordnungspunkt 11 Standort für eine Groß-Kita am
07.06.2011 um ca. 21.55 Uhr aufgerufen! Ergebnis:
Die Vertreter von CDU, FDP und Forum21 beschließen mit 7 Ja-Stimmen bei 4
Nein-Stimmen von SPD und Grüne, die Verwaltung mit der Erarbeitung einer
Beschluss-Vorlage „Aufstellungsbeschluss
für einen Bebauungsplan Kindertagestätte östlich an das EKZ Schönningstedt
angrenzend, südlich der Sachsenwald-Straße und westlich der Schönningstedter
Straße“ zu
beauftragen. Dieser
Standort auf dem Flurstück/Gemarkungsteil „Breeden“ ist bereits in den
jeweiligen, unabhängig voneinander erarbeiteten Vorstellungen von CDU,
Forum21 und FDP zur Rahmenplanung Schönningstedt im November 2010
enthalten, die aber leider von der Verwaltung auf der Bürgerinformationsveranstaltung
am 25.05.2011 zur Rahmenplanung Schönningstedt nicht
vorgestellt worden sind – den Fraktionen ist bekanntlich am
25.05.2011 eine Vorstellung ihrer Ideen verwehrt worden. Nach
unserer Meinung ist anzustreben, bereits in der Juni-Sitzung
(2011!!) der Stadtverordnetenversammlung
- und damit vor, und nicht innerhalb der Schulferien – öffentlich
einen Aufstellungsbeschluss zu fassen. Eine Garantie für eine umfassende Förderung aus dem Bundesprogramm gibt es wegen des (s.o.) vereinbarten „Windhundverfahrens“ und des nahenden Fristablaufs (30.06.2012) leider nicht mehr. Aber eine vorrangige kommunalpolitische und verwaltungsseitige Anstrengung verdient die Einrichtung einer neuen Mehrgruppen-Kindertagesstätte allemal.
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| Heinrich Dierking Hajo Brügge Heidrun Tacke Loni Timm |
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