Forum21 politische Vereinigung in Stormarn e. V.

Wählergruppe für Reinbek und Stormarn

Vorsitzender: Heinrich Dierking, Op den Stüben 42, 21465 Reinbek

Tel. 040-7201056 d  040-7105138 p  Fax 040-7203480  eMail waehlergruppe@forum21-reinbek.de

Reinbek, den 10.11.2010 / 10.04.2011
Vorstellungen der Forum21-Fraktion zu "Städtebauliche/s Rahmenplanung / Entwicklungskonzept für den Bereich westlich, südlich und östlich Schönningstedt - Grobkonzept"
In der Sitzung des Bau- und Planungs-Ausschusses der Stadt Reinbek am 10.11.2010 hatten sich die Fraktionen darauf verständigt, ihre jeweiligen städtebaulichen Ideen für den Bereich westlich, südlich und östlich Schönningstedt vorzustellen.

Die Forum21-Fraktion hatte bereits mit Datum 20.01.2010 beantragt, in der Sitzung des Bau- und Planungs-Ausschusses im Februar 2010 den Tagesordnungspunkt "Städtebauliches Konzept für das Gebiet Kampsredder - Steinerei (westlich der Schönningstedter Straße und südlich der Sachsenwaldstraße)" zu beraten. Antrag vom 20.01.2010

Am 10.11.2010 haben wir folgende Ideen vorgetragen. Dabei gehen wir davon aus, dass es sich zur Zeit nur um konzeptionelle Überlegungen handelt, die im weiteren öffentlichen Verfahren dann weiter konkretisiert, verworfen oder geändert werden.

In der Beratung am 10.11.2010 stellte sich heraus, dass einige Fraktionen bereits Vorstellungen zur Anordnung und Größe von Baugrundstücken und Gebäuden (z.B. in Wohngebieten) entwickelt haben, also die Ebene eines Grobkonzeptes bereits verlassen haben. 

Unsere Überlegungen haben wir in einer Skizze siehe hier verdeutlicht, in der Vorstellung im Bau- und Planungs-Ausschuss haben wir unsere Sicht der Prioritäten einzelner Entwicklungsmaßnahmen erläutert (siehe Mitschrift unten).

Leitziele & Leitlinien für die zukünftige räumliche Entwicklung und für den erforderlichen Planungs- und Beteiligungsprozess

 

·       Verlagerung des Abfallwirtschafts-Standortes von der Glinder Straße

·       Bereitstellung von zusätzlichen Gewerbeflächen mit ausdrücklich nur nicht-störenden und mit angrenzenden Wohn- und Grün-Flächen verträglichen Nutzungen

·       Bereitstellung von zusätzlichen Wohnbauflächen

·       Vorhaltung von Trassen für eine nördliche und westliche Ortsumgehung des Stadtteils Schönningstedt zur Stabilisierung des Stadtteils als lebendigen Wohn-Standort

·       Vorhaltung einer Trasse in Fortführung der Wohltorfer Straße zur Sachsenwaldstraße/Königstraße bzw. Gewerbegebiet B50

·       Bereitstellung von verkehrsgünstig gelegenen Sonderbauflächen für

o   Kindertageseinrichtung

o   Feuerwehr/Rettungsdienst/Kat-Schutz

o   Sport- und Veranstaltungshalle

o   Dienstleistungen / Verwaltungszentren

o   Weitere Nutzungen

·       Prüfung der Perspektive „Entwicklungsachse Sachsenwaldstraße“

 

·       Stufenweise Ausweisung und Inanspruchnahme von Gewerbebau-Flächen und Wohnbauflächen unter Berücksichtigung der Tragfähigkeit der vorhandenen sozialen, technischen u. verkehrlichen Infrastruktur und der städtischen Finanzplanung

 

·       Entwicklung eines öffentlichen Grünzuges in Fortführung des Reinbeker Grünzuges Klosterbergen Friedhof – Sportzentrum – Schulzentrum – Freizeitbad – Steinerei  zum Bummereiweg (Süd-Nord-Achse)

·       Entwicklung eines öffentlichen Grünzuges vom Weg Steinerei zum Mühlenweg und Fortführung zur Bille / nach Silk-Einsamkeit / zum Bornberg-Tal / zum Klingeberg

·       Entwicklung einer Grünverbindung vom Salteich über nördlich B53 in Richtung Westen zum o.g. Süd-Nord-Grünzug

 

·       klimaschonende Energie-Versorgung und -Nutzung

·       Nachhaltiges Wasserhaushalts- und Bodenschutz-Konzept in Ausrichtung auf mittelfristig zu erwartenden Klimawandel

·       Umsetzung erforderlicher Ausgleichsmaßnahmen im Stadtgebiet Reinbek (als Wald)

 

·       Barrierefreiheit und Altersgerechtheit sämtlicher Wege und öffentlichen Flächen

·       Sicherstellung der ÖPNV-Erreichbarkeit und Minimierung des Individual-PKWverkehrs

·       Sicherstellung der Erreichbarkeit und Erschließung auf verkehrssicheren Spazier- und Radwegen

 

·       Umfassende und ständige Projektbegleitung durch den BPA / BPA-AK

·       Umfassende und ständige öffentliche Information und Mitwirkung der Öffentlichkeit

Mitschrift aus der Sitzung des Bau- und Planungs-Ausschusses am 10.11.2010:

Als letzter erläutert Herr Dierking die Überlegungen der Fraktion Forum21 und verteilt den Entwurf ihrer „Leitziele und Leitlinien für die zukünftige räumliche Entwicklung und für den erforderlichen Planungs- und Beteiligungsprozess“ vom 10.11.2010 an die Teilnehmer.

 

·       Verlagerung des Abfallwirtschafts-Standortes von der Glinder Straße

·       Bereitstellung von zusätzlichen Gewerbeflächen mit ausdrücklich nur nicht-störenden und mit angrenzenden Wohn- und Grün-Flächen verträglichen Nutzungen

o   Priorität I: Fläche G1 bis max. 150 m östlich des B92 Haidland (2 in Süd-Nord-Richtung verlaufende landwirtschaftliche  Parzellen)

o   Priorität I: Fläche G2 bis max. 100 m östlich B50 Steinerei

o   Priorität II: Fläche G3 in max. 100 m Tiefe östlich Fläche G1

o   Priorität II: Fläche G4 südlich Steinerei

·       Bereitstellung von zusätzlichen Wohnbauflächen

o   Priorität I: Fläche W1 westlich Königstraße (siehe FNP)

o   Priorität II: Fläche W2 im B66 (Teilbereich südlich B46)

o   Priorität III: Fläche W3 nördlich B31

o   Priorität IV: Fläche südlich B55 (nördlich Schönningstedter Mühle)

·       Vorhaltung von Trassen für eine nördliche und westliche Ortsumgehung des Stadtteils Schönningstedt zur Stabilisierung des Stadtteils als lebendigen Wohn-Standort

·       Vorhaltung einer Trasse in Fortführung der Wohltorfer Straße zur Sachsenwaldstraße/Königstraße bzw. Gewerbegebiet B50

 

·       Bereitstellung von verkehrsgünstig gelegenen Sonderbauflächen für

o   Kindertageseinrichtung

o   Feuerwehr/Rettungsdienst/Kat-Schutz

o   Sport- und Veranstaltungshalle

o   Dienstleistungen / Verwaltungszentren

o   Weitere Nutzungen

Folgende Standorte:

o   Einzelhandels-Zentrum „Schönningstedt / Sachsenwaldstraße“

o   Östlich o.g. EHZ und westlich Schönningstedter Straße

o   Südlich o.g. EHZ

o   Östliche B46 an der Oher Straße

o   Königstraße / Teilbereich im B66

 

·       Prüfung der Perspektive „Entwicklungsachse Sachsenwaldstraße“

 

·       Stufenweise Ausweisung und Inanspruchnahme von Gewerbebau-Flächen und Wohnbauflächen unter Berücksichtigung der Tragfähigkeit der vorhandenen sozialen, technischen u. verkehrlichen Infrastruktur und der städtischen Finanzplanung

 

·       Entwicklung eines öffentlichen Grünzuges in Fortführung des Reinbeker Grünzuges Klosterbergen Friedhof – Sportzentrum – Schulzentrum – Freizeitbad – Steinerei  zum Bummereiweg (Süd-Nord-Achse)

·       Entwicklung eines öffentlichen Grünzuges vom Weg Steinerei zum Mühlenweg und Fortführung zur Bille / nach Silk-Einsamkeit / zum Bornberg-Tal / zum Klingeberg

·       Entwicklung einer Grünverbindung vom Salteich über nördlich B53 (Teilbereich im B66) in Richtung Westen zum o.g. Süd-Nord-Grünzug

 

·       klimaschonende Energie-Versorgung und -Nutzung

·       Nachhaltiges Wasserhaushalts- und Bodenschutz-Konzept in Ausrichtung auf mittelfristig zu erwartenden Klimawandel

·       Umsetzung erforderlicher Ausgleichsmaßnahmen im Stadtgebiet Reinbek (als Wald)

 

·       Barrierefreiheit und Altersgerechtheit sämtlicher Wege und öffentlichen Flächen

·       Sicherstellung der ÖPNV-Erreichbarkeit und Minimierung des Individual-PKWverkehrs

·       Sicherstellung der Erreichbarkeit und Erschließung auf verkehrssicheren Spazier- und Radwegen

 

·       Umfassende und ständige Projektbegleitung durch den BPA / BPA-AK

·       Umfassende und ständige öffentliche Information und Mitwirkung der Öffentlichkeit

 

 

Zur Umsetzung wird von Herrn Dierking angemerkt, dass uns die prekäre Haushaltssituation der Stadt Reinbek bzw. die wirtschaftliche Lage dazu zwingen wird, die Grünflächen jeweils parallel zur baulichen Inanspruchnahme zu entwickeln und sich eine großflächige Ausweisung eher nicht realisieren lässt.

 

Für das weitere Vorgehen stellt sich Forum21 eine ständige Projektbegleitung durch den Bau- und Planungsausschuss bzw. einen Arbeitskreis des BPA  vor und eine umfassende Information und Beteiligung der Öffentlichkeit und der Eigentümer.

 

  

Einige Beispiele öffentlicher Berichterstattungen:  AID  vom 26.01.2010  BergedorferZeitung  vom 11.02.2011.

Heinrich Dierking     Hajo Brügge     Heidrun Tacke    Loni Timm