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Forum21 politische Vereinigung in Stormarn e. V. |
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Wählergruppe für Reinbek und Stormarn |
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Vorsitzender:
Heinrich Dierking, |
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Tel. 040-7201056 d 040-7105138 p Fax 040-7203480 eMail waehlergruppe@forum21-reinbek.de |
| Reinbek, den 25.01.2011 |
| Monatliche Kolumnen der Forum21-Fraktion in den Ausgaben des "Reinbeker" im Jahre 2010 (46. Jahrgang) |
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Reinbek
10.12.2010
»Reinbek2015« In
2011 werden wir unser kürzlich begonnenes »Bürgerforum Reinbek2015« öffentlich
und transparent fortsetzen (siehe »Reinbek2015« auf unserer Webadresse).
Reinbek braucht eine Vision der zukünftigen Entwicklung, die realistisch
und selbstkritisch die Stärken und Schwächen reflektiert, die
wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit berücksichtigt und die
besondere Standortlage im Mittelzentrum und in der Metropolregion ausbaut.
Dabei werden wir einige „ausgelatschte Pfade“ verlassen müssen. Mutlose
Kleingeistigkeit, stumpfsinniges Bauen von Regenwasserkanälen (die niemand
nutzen will), einfältige Sparorgien sollten wir den dazu Berufenen überlassen
und die „Zwänge des Augenblicks“ frühzeitig erkennen und vermeiden
(Beispiel: Freizeitbad). Jetzt
stehen wichtige Entscheidungen zur Ressourcenverwendung, zur städtebaulichen
Gestaltung und gesellschaftlichen Entwicklung unserer Kommune als
selbstbewusster Hauptort des Mittelzentrums an. Wir
sind dazu bereit! Auf
in das Neue Jahr 2011! Reinbek
28.10.2010 Schul-Brandschutz Mit
der öffentlichen Vorlage 2010/60/040 fordert das Rathaus am 18.10.2010,
insgesamt 1.236.000 Euro bereitzustellen, um notwendige bauliche Maßnahmen
am Schulzentrum (Gemeinschafts- und Amale-Sieveking-Schule) durchzuführen.
Diese Maßnahmen werden erforderlich, da ein Brandschutz- und
Sanierungskonzept „wesentliche Mängel“ festgestellt hat. Da
ausreichende Haushaltsmittel nicht verfügbar sind, empfiehlt das Rathaus,
die Brandschutzmaßnahmen in mehreren Jahren von 2010 bis 2013 durchzuführen.
Die hier auch erforderlichen „energetischen Sanierungen“ werden also
erst mal nach 2014 / später verschoben! Ein
Blick in den Haushaltsplan zeigt: auch an anderen Gebäuden müssen bauliche
Veränderungen und Sanierungen mit sehr hohem Kostenaufwand erfolgen, um den
Brandschutz herzustellen! Dieser
Brandschutz ist unverzichtbar und unverzüglich umfassend herzustellen. Das
bedeutet angesichts der Reinbeker Haushaltsmisere: Ansonsten nur noch ganz
kleine Brötchen backen..... Reinbek,
01.10.2010 Schuld-Versprechen SPD,
Grüne, FDP und die halbe CDU-Fraktion haben einen
ungedeckten 500.000-Euro-Scheck Jahr für Jahr für die dauerhafte Fortführung
des Freizeitbades Reinbek („für die nächsten 30 Jahre!“) ausgestellt
– und damit Bürgern und Politikern in den nächsten Jahren einen
unbehauenen Klotz vor die Füße geworfen. Unsere Vorstellung von
verantwortungs-bewusstem Handeln setzte sich leider nicht durch: Den
Fortbetrieb an die Erfüllung deutlicher wirtschaftlicher Bedingungen zu
binden, unter den Vorhalt des städtischen Haushalts zu stellen und die
Belastung für zukünftige Generationen zu minimieren. Kurz vor der
Abstimmung am 30.09. wurde bekannt gegeben: Der Schuldenstand des Bades wird
sich 2020 auf 2.351.821 Euro belaufen, trotz jährlicher Tilgungen und ohne,
dass Unwägbarkeiten (spontane
Sanierungen, Änderungen im Freizeitverhalten, demographische Entwicklung)
berücksichtigt werden. Dieses ungedeckte Schuld-Versprechen der
Rathaus-Mehrheit verheißt Ungutes für alle sonstigen Einrichtungen,
Vereine & Verbände! Reinbek
03.09.2010 Die
Bücherei im Stadtteil
Neuschönningstedt ist eine geschichtlich gewachsene, tief im Kulturleben
von Ohe, Neuschö., Schönningstedt verwurzelte ehem. selbstständige
Einrichtung. Sie wird auch
intensiv von Erwachsenen und Kindern genutzt: Hier 34.600, in Reinbek
111.000 Ausleihen im Jahr
(HH-Plan 2009, S. 52) belegen
die enorme Bedeutung. Dennoch
haben CDU und Grüne in einer Handstreich-Entscheidung die Schließung
empfohlen. Jedoch ohne angemessen
zu würdigen, dass der ausleihebezogene Zuschuss der Büchereizentrale damit
erheblich vermindert wird! Im
Oktober wird die Stadtvertretung endgültig zu befinden haben. Wir
engagieren uns für den Fortbestand einer für jedermann öffentlichen Bücherei
und fordern im Einklang mit dem Stadtleitbild die Erhaltung dieser zentralen
Bildungs-Einrichtung. Die Stadt-Bücherei insgesamt muss von den hohen
Kosten der jährlichen Miete für die Hamburger Straße (90.000 Euro i.J.
mit Index-Erhöhung) „befreit“ werden. DAS
ist die Aufgabe für Verwaltung und Politik! Reinbek
11.06.2010 Zusammenarbeit der
Nachbar-Kommunen ist längst überfällig und eine Selbstverständlichkeit:
die gemeinsame Nutzung technischer und personeller Ressourcen, eine
abgestimmte regionale Schulentwicklung, gemeinsame Verkehrsplanung und
Sportstätten-Nutzung, abgestimmte Sport-, Freizeit- und Kulturangebote usw.
Dies ist möglich durch Vereinbarungen
unterschiedlicher Art und Weise und eben „Zusammen-Arbeit“ von Rathäusern,
Vereinen – und Bürgern. Die
derzeitigen „Kooperationen“ profilieren sich anders: Keine Mitwirkung
der Kommunalpolitik - Keine Mitwirkung der Öffentlichkeit - Geheime
Beratungen der Rathäuser – Jahrelange Beschäftigung teurer Mitarbeiter
und Gutachter für Machbarkeitsstudien und Leitprojekte - Gründung neuer
„Anstalten“ (!!) mit zusätzlichen, höchstdotierten Leitern (80.000
Euro p. J.) und vagen, z.T. hanebüchenen wirtschaftlichen
Zukunftserwartungen. Eben total bürokratisch - daneben! Lasst uns das Heft
in die Hand nehmen – es geht schließlich um die gemeinsame Zukunft in
unserer Region. Reinbek
13.05.2010 Luxus-Phantasien... Die
Gertud-Lege-Schule nutzt für die Grundschule 17 jeweils ca. 60 qm geräumige
Klassenräume sowie 3 ebenso große „Fach“räume (Musik,
Physik/Chemie (?), Computer). Für die nachmittägliche Betreuung von ca. 70
Grundschülern in der Offenen Ganztagsschule (OGS) werden zusätzlich
weitere geräumige Räume reklamiert. Warum die o.g. 20 Räume nicht für
die OGS genutzt werden können - ist
nicht nur rätselhaft! Mit der Forderung, zusätzliche Räume für die OGS
zu nutzen, durchkreuzt die Schulleitung auch das durchaus pragmatische
Ansinnen, die Außenstelle der Stadtbibliothek in einige der durch den
Wegfall der Hauptschule freigewordenen Räume zu verlagern. Reinbeks Lage
(„Die Stadt verliert Jahr für Jahr finanzielle Substanz.“) sollte der
Schulleitung bekannt sein! Also: Zusammenrücken ist angesagt. Abschied von
Luxus-Vorstellungen und Anpeilen einer Lösung, die auch einen langfristigen
Bestand der jahrzehntelang bewährten Symbiose
von Schule und Stadtbücherei sichert! Reinbek
15.04.2010 Auf halben Wege... Einvernehmlich
haben die Stadtverordneten einen Strauß von Haushaltsbegleitbeschlüssen
verabschiedet, der der rasanten Verschuldung Reinbeks Einhalt bieten soll.
Beim Personalhaushalt fand eine Mehrheit jedoch keinen Mut zu ähnlichen
Entscheidungen. Im Gegensatz: Erstmalig erhält eine Sachgebietsleitung die
Besoldungsgruppe 13. Der für unabdingbar erachtete Jurist wird sich über
die üppige Bes.-Grp. 15 (!) freuen dürfen. Sind diese Entscheidungen schon
kaum nachvollziehbar, so setzten Bürgermeister und Stadtvertreter-Mehrheit
noch einen drauf: Der bisherige Amtsleiter Umwelt (Bes.-Grp. 12) wird auf
die Stelle des Büroleiters mit der Bes.-Grp. 15 (!!) gehievt. Bestandene
Verwaltungslehrgänge? Umfangreiche Erfahrung in diesem Job?
Wichtiges Argument: Er ist der „Mann meines Vertrauens“ (!!!).
Ein fatales Signal ans Personal: wozu Lehrgänge bestehen, wenn`s
„Vertrauen“ zählt. Und: Bei den Sachbearbeitern wird gespart,
die Leiter dürfen auf üppige Dotierung spekulieren. Reinbek
26.02.2010 Irrweg Privatisierung
Die
neoliberale Sichtweise, mit der Privatisierung öffentlicher Aufgaben dem
Wohle der Kommune zu dienen, hat sich blamiert. Die Hoffnung, das private
Unternehmen werde dann schon wirtschaftlich/er arbeiten, notwendige
Investitionen tätigen und das Angebot dauerhaft
sichern, hat sich z.B. beim Freizeitbad Reinbek nicht erfüllt. Im
Gegenteil. Statt
der erhofften Minderung des städtischen Zuschusses hat
Reinbek mit immer größeren jährlichen Zahlungen das Freizeitbad
„unterhalten“ dürfen. Das freut die Konzern-Krake mit ihren
Tochter-Kraken, die sich darüber hinaus in den letzten Jahren nicht
verpflichtet gesehen kann, nötige Investitionen im „Unterdeck“ zu tätigen,
während die Stadt die Sanierung des Gebäudes
tragen „darf“! Allmählich sollte auch der Aufsichtsrat merken:
Auch für Reinbek sind die „fetten Jahre“ vorbei! Aus
dem Dauer-Desaster „Freizeitbad-Beteiligungs-GmbH“ folgt: Sofort
raus aus den Verträgen! Endlich
Schluss mit der Sanierung der Konzern-Krake! Schulschwimmen
anderswo! Reinbek
28.01.2010 Was uns
weiterbringt... Über
300 Jahre hat das Kloster Reinbek die Region Stormarn wirtschaftlich und
gesellschaftlich entwickelt. Später prägten Amt und Schloss Reinbek über
300 Jahre unsere Region. In der heutigen durch die Finanzprobleme überdeutlich
gezeichneten Zeit benötigen Reinbek und unsere Region dringend einen
Leuchtturm, der mit der Erfahrung des Gestern in die Zukunft weist. Was
sicher weder umfangreiche Kooperationsverhandlungen, ein gemeinsamer
Betriebshof noch Sparhaushalte vermögen: Identifikationen schaffen und das
WIR-Gefühl stärken! Wir
sollten eine vor über 10 Jahren mit furchtsamer Verbitterung zurückgestoßene
Idee erneut prüfen: Ein Regionalmuseum Stormarn und Südholstein im Schloss Reinbek, das
Kultur, Natur und Gesellschaft unserer Region dokumentiert und Wege in die
Zukunft aufzeigen kann. Das wird auch wirtschaftliche Effekte bringen. Packen
wir es an... Kolumnen im Jahr siehe hier 2009 .
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| Heinrich Dierking Hajo Brügge Loni Timm Heidrun Tacke |
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