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Forum21 politische Vereinigung in Stormarn e. V. |
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Wählergruppe für Reinbek und Stormarn |
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Vorsitzender:
Heinrich Dierking, |
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Tel. 040-7201056 d 040-7105138 p Fax 040-7203480 eMail waehlergruppe@forum21-reinbek.de |
| Reinbek, den 25.01.2011 |
| Monatliche Kolumnen der Forum21-Fraktion in den Ausgaben des "Reinbeker" im Jahre 2009 (45. Jahrgang) |
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Reinbek
11.12.2009 (Ausgabe
14.12.2009) Reinbek
hat`s ja...? Die
Stadtvertretung hat mit CDUSPDFDPGrünen-Mehrheit
den Stellenplan-Entwurf des Bürgermeisters genehmigt. Unser
Antrag, auf die neue und mit der Tarifgruppe A 14 äußerst komfortabel
dotierte Stelle einer Juristin (Mehrkosten 77.200 Euro!) vorerst zu
verzichten und auch
die Stelle des BM-Büroleiters mit der Tarifgruppe 13 (und nicht wie
vorgesehen mit 15!, Mehrkosten 14.715 Euro) sowie die Stelle der Leitung
Amt für Bürgerangelegenheiten mit 12 (und nicht mit 13, Mehrkosten
9.000 Euro) auszuweisen, fand keine Zustimmung.
Die Mehrheit ist an einer deutlichen Verminderung des
Personalhaushaltes offenkundig nicht interessiert, obgleich dies durch die
prekäre Haushaltslage (fast 6 Mio. Euro Fehlbedarf!) doch dringend geboten
ist. Wer zahlt die Rechnung: Bürger
& Vereine? Streichung von Zuschüssen? Erhöhungen der Steuern? Erhöhung
der Anliegeranteile bei Straßenbau? Streichung von Leistungen? Bürger,
mischt Euch endlich ein, fragt nach und zweifelt! Reinbek
12.11.2009 (Ausgabe 16.11.2009) Schmarotzertum Die neue Bundesregierung will
„die Steuerzahler“ bereits 2011 um viele Mrd. Einkommensteuer
„entlasten“. Das hört sich gut an, jedoch – wer profitiert
eigentlich? Nach seriösen Berechnungen (IZA) beträgt dann die
„Steuerentlastung“ bei einem monatlich verfügbaren Einkommen von 1.113
Euro 4,35 %, bei 1.988 Euro 10,59% und bei 3.119 Euro 16,75%. Die
Topverdiener also profitieren richtig massiv von dieser Entlastung reicher
Mitmenschen, und das heißt „einfach, niedrig und gerecht“ (Merkel
08.12.09) ? Die
riesigen Vorteile für die Westerwelle-Schmarotzer-Klientel bedeuten auf der
anderen Seite einen vermutlich deutlich höheren „Aufkommensverlust“:
Statt 24 Mrd. drohen Bund, Land, Kommunen 50 bis 60 Mrd. Steuerausfälle
durch diese Umverteilung zugunsten der Reichen (SZ 12.11.09). Diese
Ausblutung des Staates zerstört den gesellschaftlichen Zusammenhalt und sie
trifft auch empfindlich den Reinbeker Stadthaushalt! Kampf
dem Schmarotzertum? Jawohl!
Jetzt! Für Reinbek! Reinbek 08.10.2009
(Ausgabe 12.10.2009) „Bauchentscheidung“ Vor
Jahren wollten CDU,SPD und Grüne einer beliebten alteingesessenen
Alt-Reinbeker Familie unter die Arme greifen: Der Autohaus-Standort wurde
mit viel Planungsaufwand zu einem Einzelhandels-Standort „entwickelt“,
der Quadratmeter-Preis zur großen Freude EINER Familie somit kräftig
versilbert. Die realistisch zu erwartenden Nebenwirkungen dieser
Neu-Ausweisung in der H.-Körner-Straße wurden als „irrelevant“
kleingeredet oder einfach missachtet. Nur - Nebenwirkungen lassen sich nicht
mit Bauchentscheidungen weg wischen: Nach Inbetriebnahme des neuen
Einkaufscenters suchen sich Kunden eben PKW-Wege zum Einkaufscenter. Und
rufen mit dem massenhaften Durchfahren von Schützenstr., Pahlsd. Weg,
Kampstr., Großer Ruhm usw. dort erhebliche Belastungen VIELER Familien
hervor! Jetzt
endlich müssen sich Rathaus & Politik um eine realitätsnahe Erfassung
der Verkehrsströme und um ein Konzept der Verkehrslenkung zur Schonung der
Wohngebiete kümmern. Mit
Kopf, nicht mit Bauch! Reinbek
10.09.2009 (Ausgabe 14.09.2009) Luft-Schlösser
adé Über
die Sommerpause haben einige Planungen des Rathaus verlassen, die nur
heftiges Kopfschütteln hervorrufen: ·
Der Schloss-Park soll mit einem Zaun vor dem
Zutritt „Unbefugter“ abgesperrt werden. Die Kosten werden mit 500.000
Euro vorerst kalkuliert! Unsinn! ·
Als Baukosten für die Verlagerung der
baulich maroden Stadtbibliothek in Neuschö. wird mit 750.000 Euro
kalkuliert! Wahnsinn! ·
Eine „Spitzen“kraft soll eingestellt
werden, um die Zusammenarbeit mit Nachbar Barsbüttel vorzubereiten! ??? ·
In Krabbenkamp sollen Bauplätze nahe
Bahnstrecke und Naturschutzgebiet Billetal veräußert werden. Das kann doch
nur Murks werden! Liebes
Rathaus: Pragmatische Lösungen sind jetzt gefordert: ·
Einen Zaun braucht der Schloss-Park nicht! ·
Die Bücherei wird in 2 Klassenräume der
Gertrud-Lege-Schule verlagert, die diese nach dem Auslaufen des
Hauptschul-Zweiges nicht mehr notwendig benötigt. ·
Und „Spitzen“kräfte gibt es schon im
Rathaus! Reinbek
18.06.2009 (Ausgabe 22.06.2009) „Systemrelevant“ Der
Casino-Kapitalismus und eine unverantwortliche Bank-Manager-Kaste haben
diese Finanz- und Wirtschaftskrise zu verantworten. Die Lage ist düster,
die Aussichten für Wachstum und Beschäftigung sehr trübe, die
Konsequenzen über Steuerausfälle treffen jetzt auch die Kommunen:
Haushaltsdefizite. Reinbek wird nicht umhin kommen, die sog. Freiwilligen
Leistungen zu überprüfen und eine effizientere Verwaltung zu gestalten. Wichtig
ist vor allem: -Aufträge
von Stadt, Stadt-betrieb, Zweckverband, Freizeitbad an örtliche Betriebe! -Keine
zusätzlichen Belastungen / Beiträge für die Bürger! -Keine
kommunale „Abzocke“ von Betrieben und Bürgern! Systemrelevant
für unser örtliches Gemeinwesen und die Demokratie schlechthin sind unsere
örtlichen Handwerker, Einzelhändler, Unternehmen und Reinbeks Bürger.
Daher muss das Konjunkturpaket II und die damit zwangsläufig verbundene zusätzliche
Verschuldung auch hier vor Ort für die Sicherstellung von Beschäftigung
und Wohlstand sorgen. DAS
ist jetzt die Aufgabe für Politik & Rathaus! Reinbek
20.05.2009 (Ausgabe 25.05.2009) Bulldozer
vor !? Der
Sielbau und der begleitende Straßenbau ersticken immer mehr den südlichen
Stadtteil Neuschönningstedt. Die Baumaßnahme in der Königsberger Straße
kommt nicht zum Ende. Dauer, Umfang und Ablauf
entwickeln sich zur unerträglichen Belastung für Geschäfte und
Anlieger. Auch der westliche
Querweg ist schon aufgebuddelt. Jetzt wird
sogar eine 3. Baustelle am östlichen Querweg begonnen und der
Rosenweg als Baulagerplatz genutzt. Eine Umleitung
Richtung Schule, Sportplatz, Sporthalle, BeGe, Einkaufszeile ist
nicht erkennbar. Baumschutz? Fehlanzeige (wurde „nicht vereinbart“!).
Verkehrslenkung? Der Verkehr wird wild in benachbarte Wohngebiete abgedrängt.
Frühzeitige Hinweise auf Straßensperrungen - Fehlanzeige! Nach Regenfall
wird das Wasser aus der Baugrube in Gärten und Grundstücke abgepumpt.
Aufsicht durch das Rathaus? Offenbar hat
sich dieses zurückgezogen und den Stadtteil bereits an den
Zweckverband Südstormarn übereignet. So
sollte niemand mit seinen Bürgern umgehen. Reinbek
16.04.2009 (Ausgabe 20.04.2009) HSH
Nordbank „unsere
Landesbank“ – die Fratze der Verantwortungslosigkeit? Jahrelang wursteln
„Banker“ ohne effizientes Risikomanagement, die Politiker im
Aufsichtsgremium werden gar nicht, unvollständig oder verspätet über
Miss“erfolge“ und Risiken in Kenntnis gesetzt, nehmen ihre
Aufsichtspflicht nicht wahr oder haben die Infos nicht gelesen. Jetzt
„schießt“ der Landtag mehrere Milliarden Euro Kredite nach zur Stützung
der Nordbank. Die CDU/SPD-Regierung dazu: eine „alternativlose“
Entscheidung. Heißt wohl : ausweg-los! Ende
2009 werden wir dann erfahren, ob Schleswig-Holstein als eigenständiges
Land bankrott ist. Und
hier in Reinbek? Anstieg der Schulden, ständig Mehrkosten bei
Bau-Projekten, mehr „Zuschuss“ zum Freizeitbad, Brandschutz in Schulen
nicht gewährleistet, Chaos beim Brückenbau, teure Anbauten statt
preiswerter Lösungen. Alternativloses Handeln in Reinbek? Wohl kaum! Wir
brauchen eine Mehrheit für den verantwortlichen Richtungswechsel! Jetzt!
Sofort! Reinbek
13.03.2009 (Ausgabe 23.03.2009) Bücherei
- Zweigstelle 22.240
Bücher und sonstige Medien, 34.600 Entleihungen und 560 aktive LeserInnen
dokumentieren die sehr hohe Bedeutung der Zweigstelle am Querweg für
Reinbeks Norden- als Präsenz-Bibliothek, die auch ganz stark von der
Gertud-Lege-Schule und den Kindertagesstätten genutzt wird. Das
Pavillon-Gebäude allerdings sucht in Reinbek seinesgleichen: extrem
sanierungsbedürftig, katastrophale Energiebilanz, schlechte Nutzbarkeit,
wohl kaum sanierungswürdig! Wir regen an, die Bücherei in Räume der
Gertud-Lege-Schule zu verlagern, in der durch die Aufgabe des
Hauptschulteils mehrere Räume frei werden. Der
für die Bücherei zuständige Fachausschuss unterstützt dies Anliegen
einvernehmlich. Jetzt
kommt es darauf an, zusammen mit der Schulleitung, den Eltern, der Bücherei
und der Verwaltung „Chancen und Risiken“ gemeinsam zu erörtern. Bis zur
Jahresmitte sollte klar sein: muss sehr viel Geld für die Sanierung
aufgewendet werden oder geht’s besser mit einer Einbindung in das Schulgebäude? Reinbek
20.02.2009 (Ausgabe 23.02.2009) Konjunkturpaket
II Hauptsächlich
entpuppt sich dieses Paket als riesiges Bankenstützungspaket, lediglich 1/5
– also 10 Mrd. Euro – sind für „bedeutsame Investitionen“
vorgesehen. Aus dem Topf „Investitionen
in Bildungsinfrastruktur“ gelangen ca. 14 Mio. nach Stormarn, mithin also
etwa 60-70 Euro je Einwohner. Reinbek könnte somit ca. 1,5 Mio. Euro
erwarten, hätte aber auch einen „Kofinanzierungsanteil“ von 25%
aufzubringen. Forum21 spricht sich gegen die bürokratische Erarbeitung
eines städtischen Konjunkturprogramms aus: Der Hauptausschuss-Arbeits-kreis
„Klimaschutz“ hat bereits eine Prioritätenliste der dringlichen energetischen
Sanierungen – und nur um diese soll es laut dem Bundesprogramm
gehen! – an städtischen Gebäuden und Schulen erarbeitet. Diese Liste
sollte nun angegangen werden. Ob aus dem Topf „Sonstige Infrastruktur“
überhaupt nennenswerte Mittel nach Stormarn und Reinbek fließen werden,
darf sehr bezweifelt werden. Nüchternheit
ist angesagt... Reinbek
22.01.2009 (Ausgabe 26.01.2009) Latrinen-Herrlichkeit Die
Gertrud-Lege-Schule wartet mit einer Besonderheit auf, die Ihresgleichen
sucht! Und die Allen gut bekannt ist. Bereits vor Jahren machten Schüler
der Hauptschule das Thema bei „Jugend im Rathaus“ öffentlich.
Verantwortliche rümpfen die Nase – und gehen zügig vorbei. Eltern
empfehlen ihren Kindern, doch lieber zu Hause zur Toilette zu gehen! Was
wird mit diesem Zustand bezweckt? Eine alternative Erziehungsmethodik
hinsichtlich Hygiene? Eine völlig verquere kindliche Sexual-Erziehung –
igitt? Offenbar
ist NIEMAND verantwortlich! (ein tolles Vorbild für unsere Schüler!) Doch
NIEMAND gibt’s nicht. JEMAND muss doch Mut genug haben, diesen
Ekel-Zustand kurzfristig abzuschaffen! Oder
gibt’s heute nur noch klitzekleine jemande? Homepage des „Reinbeker“:
www.derreinbeker.de Hier geht es zu den Kolumnen im Jahre 2010 .
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