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Forum21 politische Vereinigung in Stormarn e. V. |
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Wählergruppe für Reinbek und Stormarn |
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Vorsitzender:
Heinrich Dierking, |
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Tel. 040-7201056 d 040-7105138 p Fax 040-7203480 eMail waehlergruppe@forum21-reinbek.de |
| Reinbek, den 15.01.2009 |
| Forum21 startet mit einem gelungenem Neujahrsempfang in das Jahr 2009 ! Bürger werden ermuntert, sich in städtische Vorhaben und Planungen einzumischen. |
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Traditionell
zum ersten Sonnabend im Jahr lädt die Wählergruppe Forum21 zum öffentlichen
„Neujahrs-Kaffee-Klönsnack“ ein. Am
03.01.2009 konnte der Vorstand über 120 BürgerInnen im
Festsaal der Begegnungsstätte am Querweg begrüßen. Unter den Gästen
waren neben Repräsentanten von Vereinen und Initiativen erstmalig auch Bürgervorsteher
L. R. Zug sowie W. Potzahr, K. Köpke und M.-O. Potzahr von der CDU sowie M.
Zietz von den Grünen der Einladung gefolgt. In
freundlicher Atmosphäre nahmen ungezwungene Gespräche unter den
Teilnehmern einen breiten Raum ein. R.
Fleckenstein, H. Tacke, St. Plessner, E. Musa-Uder, L. Timm, H. Näther, R.
Schröder sowie Maximilian Nagode hatten mit selbstgebackenem Kuchen ein
reichhaltiges Kuchenbuffet erstellt, auf das gerne zugegriffen wurde, und
zusammen mit weiteren Vorstandsmitgliedern an angenehmes Ambiente im
Festsaal eingerichtet. In
der Begrüßungsrede zog Vorsitzender H. Dierking ein kurz gefasstes Resümee
der verschiedenen wiederum sehr gut angenommenen und besuchten Aktivitäten
der Wählergruppe, der Stadt-Fraktion und des Forum21-Frauenbeirates im
abgelaufenen Jahr 2008 und widmete sich dann dem Ausblick in das Jahr 2009. Zur
den zur Zeit in aller Munde propagierten Befürchtungen über die
Auswirkungen der „globalen
Finanzkrise“ merkte Dierking kritisch an, dass die Erklärungen,
Versprechungen und Beruhigungen der politischen Elite und der
meinungsbildenden Medien wenig bis kaum glaubhaft seien, zumal die
Zustands-Beschreibungen der Verantwortlichen mittlerweile die Halbwert-Zeit
von wenigen Tagen hätten. Statt
nun aber in Angststarre zu verharren und gutgläubig auf Entscheidungen der
großen Politik in Berlin zu warten, sei es wichtig, sich auf die eigenen Fähigkeiten
und Tugenden zu besinnen und besonnen zu handeln. Bezogen
auf Reinbek umriss Dierking die Vorstellungen der Wählergruppe, die Bürger
intensiv in und an der Gestaltung des Gemeinwesens mitwirken zu lassen. Am
Beispiel der kaum noch nachvollziehbaren Verzögerungen und Pannen bei
Planung, Ausschreibung und Bau der Holländerberg-Brücke (über die
Hamburger Straße) – hier war Ende des Jahres 2008 bekannt geworden, dass
„Mass-Differenzen“ (150 !!?? cm) zu Verzögerungen führten! –
skizzierte Dierking die Einrichtung von parallel arbeitenden Projektgruppen.
So sei es gut vorstellbar, Planung und Bau durch eine Gruppe engagierter und
interessierter Bürgerinnen und Bürger begleiten zu lassen: So könnten
Kreativität, Erfahrungsschatz und Wissen der Bürgerschaft genutzt werden. Dies
sei auch sehr dringlich, da im Rathaus meist nur ein oder 2 Mitarbeiter sich
zeitweilig intensiv um z.B. die städtischen Bauvorhaben kümmern könnten.
Fachleute unter den Bürgern würden dagegen kaum zu Rate gezogen,
Alltagswissen und Erfahrung zumeist als „zu wenig“ professionell und häufig
auch brüsk zurückgewiesen. „Das sollte sich in Reinbek kein
Verantwortlicher in Anbetracht der eigenen kümmerlichen Ergebnisse
bei Neu- und Umbauten, bei Straßenausbau und Brückenbau-Versuchen mehr
leisten wollen!“ „Die
Entfaltung und Nutzung der größten Reinbeker Ressource, nämlich der
breiten und sehr umfassenden Kompetenz der Bürgerschaft, wollen wir in 2009
durch verschiedene Initiativen befördern. Rathaus und Fraktionen sind
offenkundig häufig überfordert, daher sollte die Alltags-Erfahrung sowie
das beruflich erworbene Wissen der Bürger unbedingt eingebracht werden können.“ Wie
gut, erfolgreich und effizient die Einbeziehung und Mitgestaltung von Bürgern
auch gerade in „wichtigen“ kommunale Angelegenheiten und Vorhaben
funktioniert, kann am Wirken der ehrenamtlich tätigen Freiwilligen
Feuerwehr Reinbek erkannt werden, deren drei Ortswehren darüberhinaus auch
das Stadtteil-Leben bereichern! Als
weiteres Beispiel gelungener Einbeziehung der schlummernden Kompetenz der
Reinbeker Bürgerschaft kann das Wirken der Stadtleitbild-Projektgruppe um
G. Manzel aufgeführt werden, die den umfassenden Beitrag von Vereinen, Chören
und Gruppen an der ehrenamtlichen Stadtteil-Kultur ermittelt und
dokumentiert hat sowie einen ständig aktualisierten Kultur-Kalender aller
kulturellen Aktivitäten initiierte. Den
Bürgern empfahl Dierking, nicht nur im Kopfschütteln über Rathaus und
Politik zu verharren, sondern sich aktiv in Planungen und Vorhaben
einzubringen und sich auch nicht durch Abwehr-Verhalten der Verantwortlichen
oder „Miss“-Erfolge beirren zu lassen. Mit
einer Ergänzung der erstmalig 2008 vorgestellten Fotoschau „Reinbeker
Vielfalt“ konnten mehrere landschaftliche und städtebauliche Situationen,
die in 2008 Gegenstand oder Ziel von Forum21-Spaziergängen und –Radtouren
waren, in DIN-A4-großen Fotodrucken dokumentiert werden. Der
Empfang begann um 14.30 Uhr und endete um 18.00 Uhr. |
| Heinrich Dierking Hajo Brügge |
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