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Forum21 |
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kommunalpolitische Initiative für Reinbek |
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Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung Reinbek |
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Vorsitzender:
Heinrich Dierking, Stadtverordneter, |
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Op den Stüben 42, 21465 Reinbek |
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Tel. 040-7201056 d 040-7105138 p Fax 040-7203480 |
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E-Mail fraktion@forum21-reinbek.de |
| Reinbek 18.10.2001 |
| Entscheidung über Gemeinsame Förderschule erneut - vertagt! |
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Vor über einem Jahr informierte der zuständige Schulrat den Schul- & Kultur-Ausschuss über die Situation der beiden Förderschulen Wilhelm-Busch-Schule in Glinde und Amelie-Sieveking-Schule in Reinbek. Beide Schulen sind zwar keine Zwergschulen. Es ist aber festzustellen, dass zur Zeit lediglich 108 Schüler in zwei eigenständigen Schulen mit permanent jahrgangsübergreifenden (!!) Klassen beschult werden. Verwaltung und Politik wurden frühzeitig 2000 von den spätestens im Herbst 2001 anstehenden Personal-Entscheidungen zur Wiederbesetzung der jeweiligen Schulleiter-Posten in Kenntnis gesetzt. Allgemein bekannt war somit, dass strukturelle und organisatorische Änderungen bis zum Herbst 2001 erfolgen sollten. Nach über 12 Monaten Beratungen und einer erneuten umfangreichen Beschluss-Vorlage der Verwaltung, die am 16.10.01 beraten wurde, hat die SPD-CDU-Mehrheit die Entscheidung über eine gemeinsame Förderschule erneut vertagt. Jetzt sollen bzw. wollen die Fraktionen erneut beraten. Diese deprimierende Entwicklung lässt nur einen Schluss zu: Es gibt in Reinbek (noch?) keinen politischen Mehrheits-Willen, mit Glinde eine gemeinsame Förderschule zu gründen und zu unterhalten. Die ständige Vertagung der Entscheidung führt leider auch dazu, dass die Schulleiter-Positionen sich verfestigen und damit das Fenster für eine „interkommunale Zusammenarbeit“ auf viele Jahre mit vereinten Kräften verschlossen wird. Übrigens: Kürzlich hatte die Reinbeker Kommunalpolitik den „Schulentwicklungsplan“ aktualisiert. Forum21 steht weiterhin zu den dortigen Aussagen und tritt weiterhin für eine Zusammenlegung beider Förderschulen ein, um langfristig ein optimales sonderpädagogisches Angebot in der Region zu sichern und zu verbessern. Anlage 1 : Forum21-Statement vom 18.07.2001: Reinbek, 18.07.2001 Zum
„Prüfungs-Beschluss“ von SPD & CDU im
Schul- und Kultur-Ausschuss am 17.07.2001 Gemeinsame
Förderschule Reinbek/Glinde auf dem Abstellgleis? Vor einem Jahr informierte der zuständige Schulrat den Schul- & Kultur-Ausschuss über die Situation der beiden Förderschulen Wilhelm-Busch-Schule in Glinde und Amelie-Sieveking-Schule in Reinbek. Beide Schulen sind zwar keine Zwergschulen. Es ist aber festzustellen, dass zur Zeit lediglich 108 Schüler in zwei eigenständigen Schulen mit permanent jahrgangsübergreifenden (!) Klassen beschult werden. Verwaltung und Politik wurden frühzeitig 2000 von den spätestens im Herbst 2001 anstehenden Personal-Entscheidungen zur Wiederbesetzung der jeweiligen Schulleiter-Posten in Kenntnis gesetzt. Allgemein bekannt war somit, dass strukturelle und organisatorische Änderungen bis zum Herbst 2001 erfolgen sollten. Seitdem hat es u.a. zwei Treffen von Ausschuss-Vertretern mit dem zuständigen Glinder Ausschuss gegeben. Der Glinder Schul-Ausschuss plädiert für eine Zusammenlegung der beiden Förderschulen in Reinbek. Wenn auch möglicherweise Raumprobleme in Glinde der Auslöser für dieses „Angebot“ sein können, so gibt es auch gute Gründe, beide Schulen zusammenzulegen. Nach unserer Kenntnis eröffnet die Zusammenlegung pädagogische Verbesserungen für die Förderschüler, da dann das Raumangebot größer sein wird und das schulische Bildungsangebot noch besser auf die individuellen Bedürfnisse der Förderschüler angepasst werden kann. Außerdem wird für die Zukunft zumindest für Reinbek eine längerfristig allmählich rückläufige Schülerzahl prognostiziert, was bekanntlich Entwicklungsmöglichkeiten für Schulen einschränkt. Der derzeitige Schulentwicklungsplan-Entwurf empfiehlt, auf eine ausreichende Größe und damit auch Funktionalität der Förderschule zu achten. Für die gestrige Ausschuss-Sitzung stand unseres Erachtens die Entscheidung zur Zusammenlegung an, denn alle wissen: Im September 2001 ist das Fenster für eine gemeinsame Zukunft der Förderschulen fast schon wieder geschlossen. Die SPD beantragte jedoch nach den vielmonatigen Beratungen, die Verwaltung mit einer umfassenden Prüfung einer möglichen Zusammenlegung zu beauftragen. Die CDU stimmte dem Prüfauftrag erst zu, nachdem die SPD den Hinweis im Antrag auf „Pädagogische Gründe sprechen für ein größeres Förderzentrum“ strich. Forum21 tritt weiterhin für eine Zusammenlegung beider Förderschulen ein, um langfristig ein optimales sonderpädagogisches Angebot in der Region zu sichern und zu verbessern. Anlage 2 : Forum21-Statement vom 18.07.2001: Unser Antrag vom 17.07.01 war in der Schul- u. Kultur-Ausschuss-Sitzung am 17.07.01 chancenlos: Forum21-Antrag
Zur Förderschulsituation 1.
2. Der
Schulentwicklungsplan prognostiziert eine stagnierende bis leicht rückläufige
Entwicklung der Schülerzahlen in der Sonderpädagogik. Damit
langfristig ein optimales pädagogisches und räumliches
Angebot für Förderschüler vorgehalten und verbessert werden
kann, ist eine organisatorische Verknüpfung der beiden „kleinen“ Förderschulen
von Glinde und Reinbek sinnvoll und anzustreben. Nachdem
der Elternbeirat der Wilhelm-Busch-Schule und die Stadt Glinde ihre
Bereitschaft für die
Zusammenlegung erklärt haben, sollte unseres Erachtens auch Reinbek sich
zur Verbesserung der sonderpädagogischen Bildung bekennen. Auf
die kurzfristig zu bescheidenden personellen Fragen beider Schulen
wird hingewiesen. Anlage 3 : Forum21-Statement vom 20.11.2000: Unser nachstehender Antrag vom 20.11.2000 wurde am 21.11.2000 von CDU und SPD verworfen mit dem Hinweis, Reinbek und Glinde würden ja bereits Gespräche führen! Reinbek,
20.11.2000 SKA
am 21.11.2000
Haushaltsberatung EP 2
- Schulen
2001 Forum21-Antrag 1.
2. Begründung Zur
Begründung wird auf das Arbeitsgespräch des SKA mit Schulrat Aleidt im
Schloss Reinbek sowie das vorherige Gespräch mit dem zuständigen
Fachausschuss der Stadt Glinde hingewiesen. Ziel
des Antrages ist es nicht, Kosten einzusparen oder Kosten zu minimieren,
sondern den zu versorgenden Schülerinnen/Schülern ein optimales pädagogisches
und räumliches Bildungsangebot zu bieten. |
| Heinrich Dierking Hajo Brügge Günter Fleckenstein |
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