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Forum21 |
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kommunalpolitische Initiative für Stormarn |
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Fraktion im Stormarner Kreistag |
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Vorsitzender: Leif Fleckenstein, Kreistagsabgeordneter, |
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Königsberger Str. 2 a, 21465 Reinbek |
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Tel. 040-71143517 0173-2316079 Fax 040-7203480 |
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E-Mail fraktion@forum21-reinbek.de |
| Reinbek 26.04.2002 |
| Rote Karte für geplantes E.ON - Altholzkraftwerk Stapelfeld |
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Seit Monaten beschäftigen sich engagierte Bürger der Umweltallianz Stapelfeld damit, die Verantwortlichen in den Stormarner Kommunen für das Thema des geplanten „Altholzkraftwerks Stapelfeld“ zu sensibilisieren. Bekanntlich beabsichtigt der Energieriese E.ON, am Standort der Stapelfelder Müllverbrennungsanlage ein Kraftwerk zu errichten, das er mit dem Namen „Biomassekraftwerk“ versehen hat.Eine bundesgesetzliche Regelung aus dem Jahre 2001 macht es möglich, Altholz als Biomasse der stofflich-energetischen Nutzung zuzuführen. Die Verwertung von schadstofffreier Biomasse zur Energiegewinnung kann ein richtiger Schritt sein, wenn es gilt, unsere natürlichen Ressourcen zu schonen und das für unseren Planeten gefährliche Gas Kohlenstoffdioxyd CO2 zu vermindern. So ökologisch sinnvoll es ist, aus Knick-Holz, unbelastetem Schnitt- und aus Brauch-Holz durch Verbrennung Energie zu gewinnen, so problematisch erscheint es uns, dass belastetes Altholz (u.a. auch Bahnschwellen) aus dem Großraum Hamburg-Neumünster-Lübeck in Stapelfeld verbrannt werden soll. Es sieht ganz so aus, als ob E.ON mit dem neuen 130.000-Tonnen/Jahr-Kraftwerk eine staatlich subventionierte Stromerzeugung durch Altholzverbrennung im Sinne hat. Es lockt die staatliche Zusage eines hohen Erlöses für jede eingespeiste Kilowatt-Stunde aus Altholz! Unsere Region „trägt“ bereits seit Jahrzehnten erhebliche Belastungen (Verkehr, Luftverschmutzung, Lärm), die durch die zentrale Verbrennung von Millionen Tonnen Abfall aus der Region Hamburg-Südholstein in der „Mülle Stapelfeld“ entstehen. Wir unterstützen die Bemühungen der Gemeinden, die sich gegen die Errichtung des Altholzkraftwerkes wenden. Auch der Stormarner Kreistag sollte sich eindeutig und vehement gegen das E.ON – Projekt wenden. Forum21 plädiert daher dafür, bereits heute alle Rechtsmittel gegen dieses Projekt anzuwenden, die dem Kreis Stormarn – auch als ehemaligen Gesellschafter der MVA Stapelfeld - zustehen. Unserer ohnehin stark belasteten Region und unserer Bevölkerung sollten keine Verbrennung von belastetem Altholz, keine weitere Verschlechterung der Luft, keine weitere Schadstoffanreicherung, kein zusätzlicher LKW-Verkehr zugemutet werden. |
| Leif Fleckenstein |
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