|
|
||
|
Forum21 |
|
politische Vereinigung in Stormarn e. V. |
|
Wählergruppe für Reinbek und Stormarn |
|
Vorsitzender:
Heinrich Dierking, |
|
Op den Stüben 42, 21465 Reinbek |
|
Tel. 040-7201056 d 040-7105138 p Fax 040-7203480 |
| Reinbek 10.02.2003 |
| Umsteuern und Gegensteuern - lokale Demokratie erneuern ! |
|
Schwerpunkte des Forum21-Arbeitsprogramms für Reinbek (Wahlperiode 2003 bis 2008) ·
Reinbek benötigt ein Leitbild für die zukünftige Entwicklung,
das auf eine angemessene wirtschaftliche Entwicklung, auf ökologische
Stabilität der Landschaft und Sicherung der sozialen Infrastruktur
ausgerichtet ist. Dieses Leitbild ist durch Kommunalpolitik, Bürger,
Handel, Handwerk & Gewerbe sowie Stadtverwaltung gemeinsam im Sinne der
Agenda21 zu erarbeiten. Ziel: Reinbek als attraktiven Wohn- und Freizeitort,
als starke Einkaufs- und Wirtschaftsstadt nachhaltig stärken und
entwickeln. ·
Aufgabe der
Verschuldungsmentalität
und Behebung des strukturellen Haushalts-Defizits sind vorrangige
Aufgaben. Nach der Kommunalwahl ist ein ehrlicher Kassensturz erforderlich.
Wir werden unverzüglich die Erarbeitung eines Nachtragshaushaltes
forcieren, da der Haushaltplan 2003 bereits jetzt Makulatur ist und eine mittelfristige
Finanzplanung 2003 – 2008 beschließen. ·
Reinbek braucht ein kleineres und effizienter arbeitendes Rathaus.
Dies erfordert u.a. eine
tiefgreifende Reform der kommunalen Verwaltung, die Einführung der
Folgekosten-Berücksichtigung bei allen städtischen Vorhaben und Planungen,
die vorrangige Beschränkung des Rathauses auf die kostengünstige Erfüllung
der gesetzlichen Pflichtaufgaben (z.B. Schulen und behördliche Aufgaben)
und eine kostenreduzierende Raum- und Gebäudenutzung. ·
Reinbeks Bürgerinnen und Bürger sollen endlich umfassend informiert
und beteiligt werden. Wir werden transparente Entscheidungsprozesse sowie
die Mitwirkung und Mitgestaltung der Bürger auf allen Ebenen und in
allen Projekten durchsetzen und die Einrichtung eines Bürger-Informationssystems
vorantreiben, das Alle nutzen können. ·
Reinbek soll zur modernen Bürger-Kommune entwickelt werden,
in der die Bürger, Initiativen und Vereine zahlreiche Aufgaben übernehmen
dürfen und sollen. Das Engagement von Bürgern im kulturellen und sozialen
Bereich soll vorzugsweise gefördert und ausgebaut werden. ·
In vielen Dingen ist die Zusammenarbeit mit den benachbarten
Kommunen Glinde, Wentorf, Barsbüttel, Oststeinbek, Aumühle, Wohltorf,
Witzhave und Amt Trittau einzuleiten und zu verfestigen. Ziel ist es, eine
gemeinsame Bauflächenentwicklung,
Freiflächen- und Radwegeplanung, Verkehrsplanung, Schulentwicklungsplanung
und Kindertagesstättenplanung abzustimmen und den gemeinsamen Betrieb von
Aufgaben (Abwasserbeseitigung, Straßenreinigung, Kultureinrichtungen usw.)
durchzuführen. ·
Reinbeks Stadtteile und Wohnsiedlungen brauchen zusätzliche Grün-,
Spiel-, Bolz-, Sport- und Freizeitflächen. Entsprechende Flächen
sollen auf der Grundlage des bestehenden Landschaftsplans bedarfsgerecht
ausgewiesen und für eine nachbarverträgliche Nutzung vorgehalten werden. ·
Die Genehmigung eines Asbest-Zwischenlagers, die Zulassung von
Abfallbehandlungsanlagen, die Duldung von Umweltgefährdungen, Altlasten,
die mögliche Bebauung von kontaminierten Altablagerungen u.a.m. gefährden
unsere Wohngebiete. Daher steht die Modernisierung der Bauleitplanung
an, um den hohen Wohnwert der einzelnen Stadtteile und gesunde
Wohnverhältnisse dauerhaft zu sichern. ·
Es soll das ehrenamtliche Amt einer Ombudsfrau
/ eines Ombudsmannes eingerichtet werden, die/der Bürgern bei ihren
Anliegen gegenüber Behörden und Verwaltung berät und unterstützt. ·
Reinbek muss sich endlich als Teil der Metropolregion Hamburg
begreifen und hier an einer umfassenden Zusammenarbeit mitwirken, um
den Qualitäten Reinbeks, seiner Bürger, seiner Wirtschaft und Landschaft
eine angemessene Bedeutung in der Metropolregion zu verschaffen. ·
Vorrangig steht die Erneuerung der lokalen Demokratie in
Reinbek an! Machen Sie mit & Mischen Sie sich ein! |
| Heinrich Dierking |
|
|